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Pflanzen

sind auch Lebewesen, sie waren früher an Land als wir und sie haben unser Leben hier erst möglich gemacht.
Deshalb sollten wir respektvoll und dankbar mit ihnen umgehen. Reden wir also über Sikkim.

Sikkim Tee Felder

Sikkim liegt im Nordosten Indiens im östlichen Himalaja. Der Staat grenzt im Süden an den indischen Staat Westbengalen, im Westen an Nepal, im Norden und Osten an die Volksrepublik China (Autonomes Gebiet Tibet) und im Südosten an Bhutan. Mit einer Fläche von 7096 Quadratkilometern (etwa ein Zehntel Bayerns) ist Sikkim nach Goa der flächenmäßig zweit kleinste Bundesstaat Indiens.

Hier wird 100% Biolandbau betrieben. Keine Pestizide, Herbizide, Fungizide, kein Kunstdünger. All dies ist in dieser Region strengstens verboten. Werden solche Stoffe nachgewiesen, wird die Ernte beschlagnahmt und vernichtet.

Biolandbau erfordert erfordert Geduld und Engagement für die Natur, wobei die Erträge im ersten Jahr stark sinken, da Pflanzen und Böden auf den Einsatz giftiger Hilfsmittel angewiesen sind. In einer Wirtschaft wie der unseren sind die Bauern abhängig hohen Erträgen, das macht es schwer auf Biolandbau um zu stellen. Der Staat muss dies voll und ganz unterstützen. Staatsoberhäupter die dummes Geschwätz, von Menschen ohne Eier und Hirn, aber mit einer unbeschreiblichen Gier, nachplappern, sind nicht hilfreich.

Ausgeklügelte Fruchtfolge hilft der Bodenfruchtbarkeit, wenn man immer die gleiche Kultur anpflanzt nimmt die Bodenfruchtbarkeit rasch ab. Auffallend sind immer wieder Mischkulturen, es gibt eine Hauptfrucht z.B. Blumenkohl und dazwischen andere Pflanzen die den Blumenkohl stärken sollen. Das Ziel ist resistente und gesunde Pflanzen zu fördern, so das Schädlinge und Krankheiten keine Chance haben. Es gibt Kompost statt Kunstdünger. Im Kompost sind Würmer, diese zersetzen den organischen Abfall zu Naturdünger für die Felder. Die Folge ist, dass es keine Missernten mehr gibt. Kleine Ausfälle durch z.B Pilze sind in Sikkim keine Katastrophe, denn Profit steht für die Menschen nicht an erster Stelle und doch sind die Ernten auf lange Sicht gesehen gut.

Die Ernährung der Bevölkerung steht an erster Stelle. So sollte es sein. Das geht in einer Wirtschaft in der die Gewinne exponentiell steigen müssen natürlich nicht, denn hier steht der finanzielle Ertrag an erster Stelle. Wobei wir wieder beim Basis-Grund für alle Missstände sind. Es werden zwar zusätzlich Hilfsstoffe aus Pflanzenauszügen eingesetzt, wie zum Beispiel Auszüge aus dem Neem Baum, um die Pflanzen zu stärken. Diese natürlichen Stoffe schädigen nützliche Insekten jedoch nicht.

Dass die Ernten hier gut sind  liegt auch daran, dass der Staat hier ein Forschungszentrum betreibt. Neueste Erkenntnisse in Verbindung mit altem Wissen sind der Schlüssel zu Erfolg, dies wird hier seit 15 Jahren praktiziert. In mehr als 700 Programmen wird die Weiterbildung der Bauern betrieben. Biolandbau fördert auch die Artenvielfalt, es gibt viel mehr Bestäuber wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, auch das führt zu höheren Erträgen. Aber immer im Einklang mit dem Artenschutz und dem Erhalt der Umwelt. Die Natur wird als ein Wertvolles Gut gesehen, welches es zu schützen gilt und sie wird deshalb mit einem tiefen Respekt behandelt. Wir müssen unbedingt von diesen Leuten lernen.

Dies liegt vor allem an der Einstellung der Menschen. Die Bauern in Sikkim wissen, dass sie ein Teil der Natur sind. Sie wollen sich nicht absondern oder abheben von ihr. Dies hat auch mit dem dort existierenden Glauben zu tun. Es gibt hier den Buddhismus und den Hinduismus, beides sehr lockerer Religionen. Andere Religionen werden anerkannt und können Ihren Glauben frei ausübend.

Was uns zum Glauben zurückbringt. Es bringt am Ende mehr als die Gier. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass Gier uns zerstören wird und nur der Glaube uns retten kann. Ich denke, es ist die Metapher von Himmel und Hölle.

Sikkim Lebensraum

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