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Team

Was ist ein wirkliches Team und welche Führungsstile nutzen wir?

1. Despotischer Führungsstil


Bei diesem Führungsstil herrscht eine klare Trennung bei der Entscheidungsfindung. Die Führungskraft entscheidet ausschließlich selbst und teilt dem Mitarbeiter lediglich die Entscheidung mit. Daher haben Angestellten hier so gut wie keinen Entscheidungsspielraum. Zuwiderhandlungen und selbst getroffene Entscheidungen werden in der Regel bestraft.

2. Patriarchalischer Führungsstil

Nicht viel anders sieht es bei diesem Führungsstil aus. Der Vorgesetzte „verkauft” hier praktisch seine Entscheidung. Sollte es Widerstände im Team geben, wird die Entscheidung vom Vorgesetzten trotzdem durchgesetzt. Auch hier sind Strafmaßnahmen gegen Selbstdenker die Regel.

3. Hierarchischer Führungsstil

Ein klein wenig mehr Mitspracherecht haben die Mitarbeiter bei einem hierarchischen Führungsstil. Denn nun schlägt die Führungskraft nur noch eine Entscheidung vor, die aber, ab und an, noch geändert werden kann. Das bedeutet, ist ein Teammitglied überhaupt nicht einverstanden, kann es einen Verbesserungsvorschlag machen. Passt dieser Vorschlag nicht in gewisse vorgefertigte Rahmen wird er ignoriert.

Bei diesen, ersten drei Führungsstilen wird Denkarbeit und Entscheidungsfindung von weitgehendst einer Person erledigt. Macht diese Person einen oder mehrere Fehler kann die ganze Gruppe davon betroffen sein. Der despotische Führungsstil wird heute meist noch in der militärischen Führung eingesetzt, obwohl sich schon oft zeigte, dass es auf Grund von Entscheidungsfehlern der oder des Oberbefehlshaber zu hohen Verlusten kam. Die Diktatur zählt auch zu dieser Art der Führung. Der Patriarchalische Führungsstil wurde in den meisten Firmen des 19. Jahrhundert eingesetzt, wird aber auch heute oft noch verwendet obwohl auch er sich signifikant als unbrauchbar erwies. Der hierarchische Führungsstil ist der am meist verbreitete, praktisch fast alle moderne Firmen und auch Regierungen arbeiten nach diesem Prinzip. Eine maßgebliche Führungsperson oder eine Gruppe von Führungskräften trifft Entscheidungen welche dann nach unten delegiert werden. Kleine Verbesserungen werden meist nur dann zugelassen wenn sie die grundsätzliche Richtung der Entscheidung nicht in Frage stellen. In all diesen Führungsstilen wird statt nach den Gründen von Fehlern, ein Schuldiger, gesucht. Die wahren Fehler bleiben so meistens oder für lange Zeit unentdeckt und wiederholen sich deshalb immer wieder. Auf plötzliche Veränderungen der äußeren Bedingungen kann nur sehr schlecht oder gar nicht reagiert werden, dringend erforderliche Änderungen, Neuerungen und Innovationen werden gehemmt oder völlig verhindert.

4. Partizipativer Führungsstil

Bei diesem Führungsstil haben die Mitarbeiter schon relativ viel Entscheidungsspielraum. Die Führungskraft stellt lediglich die Anforderungen oder Ziele einer Projekts dar und das gesamte Team sucht dann nach möglichen Lösungsvorschlägen. Erst anschließend trifft die Führungskraft die Entscheidung.

5. Kooperativer Führungsstil

Sehr ähnlich läuft der Entscheidungsprozess bei einem kooperativen Führungsstil ab. Zunächst gibt die Führungskraft die Rahmenbedingungen vor, dann sucht das Team nach Lösungsvorschlägen und trifft dann aber auch selbst die Entscheidung. Das bedeutet es liegt viel Verantwortung bei den Mitarbeitern und Fremdkontrolle durch die Führungskraft wird weitestgehend durch Eigenkontrolle ersetzt.

6. Laissez-faire Führungsstil

In diesem Fall dürfen die Mitarbeiter vollständig frei handeln, innerhalb systembedingter Grenzen. Das bedeutet die gesamte Entscheidungsgewalt liegt bei den Angestellten, aber auch die damit verbundene Verantwortung.

Deutlich erkennbar

Hier trifft in diesen letzteren Führungsstilen nicht nur eine Person die Entscheidung, sondern auch die Gedankenarbeit verteilt sich auf mehrere Köpfe, es können mehrere Vorschläge entstehen, die dann im demokratischen Sinne entschieden werden können. Der Mitarbeiter oder auch der Bürger hat einen Spielraum für die eigene Mitwirkung und wird ermutigt, seine Ideen voll einzubringen. Studien zeigen, dass Menschen dies nicht nur erwarten, sondern auch brauchen. Für eine erfolgreiche Führung ist nicht nur herausragende Kompetenz erforderlich, sondern auch eine glaubwürdige Aufmerksamkeit, konstruktive Richtlinien und ein motivierender Weg. Das sind Fähigkeiten, die nur sehr wenige Menschen von Natur aus besitzen - der große Rest muss lernen. Zu verstehen, wie man Menschen von innen heraus begeistert, ist die wahre Kunst einer erfolgreichen Führung.

Ein echtes und wirklich erfolgreiches Team

Um ein wirklich erfolgreiches Team zu bilden, ist jedoch noch einiges mehr erforderlich. Zum einen muss die Tradition der "Schuldigen" ein Ende finden. Das ist sehr schwierig und muss vom gesamten Team gelernt werden. Anstatt nach Schuldigen zu suchen und sie zu bestrafen, muss der Fehler analysiert und darüber beraten werden, wie er beseitigt oder umgangen werden kann. Dann muss der Teamleiter vom Team ausgewählt werden. Wenn er keinen Erfolg hat, kann er jederzeit abgewählt werden. Weiterhin muss das Team mehr lernen, es muss die gewaltfreie Kommunikation beherrschen. In dieser trainierbaren Sprache werden keine Anschuldigungen erhoben, sondern immer über die eigenen Gefühle gesprochen. Auf diese Weise wird Streit durch Verständnis ersetzt. Wenn es keine Schuldigen mehr gibt, sinken die Ängste vor Bestrafung, Mobbing, Versagen und eigenen Entscheidungen. Da es nur eine sehr flache Hierarchie gibt, treffen sich Mitarbeiter und Führungskräfte auf Augenhöhe, so dass der Wettbewerb mit seinen, für den Gesamterfolg störenden kleinen Kampfaktivitäten entfällt, die nichts, aber nicht das geringste mit der Aufgabe oder dem Projekt zu tun haben. Wettbewerb verbraucht nur die innere Energie eines Unternehmens und führt häufig zum Scheitern oder zur mangelhaften Durchführung des Projekts.

Apollo 13 ein Beispiel für ein erfolgreiches Team

Apollo 13 war eine Weltraummission des US-amerikanischen Apollo-Programms im April 1970. Nach der Explosion eines Sauerstofftanks während des Fluges zum Mond musste die geplante Mondlandung abgebrochen werden. Technische Improvisation und ein kompetentes, kooperatives Team auf allen Ebenen waren erforderlich, um die drei Besatzungsmitglieder lebendig in ihrem beschädigten Raumschiff auf die Erde zurückzubringen. Zu diesem Zweck wurden alle Führungspositionen aufgehoben. Ein halbes Jahrhundert später ist die Apollo 13-Mission immer noch ein Paradebeispiel für erfolgreiche Teamführung und Ressourcenverwaltung in Extremsituationen. Solches Teamwork ist die Voraussetzung für jede erfolgreiche Mission. Die Legende besagt, dass die Putzfrau die Lösung für die Verwendung von quadratischen Filtern in runden Öffnungen gefunden hat: "Ich würde einen feuchten Lappen hinein stopfen ...", soll sie gesagt haben. Leider wurde diese hervorragende Teamarbeit durch den gleichnamigen Film von Ron Howard mit Tom Hanks verunglimpft, als in dem Film Tom Hanks die Rolle des Helden übernahm, der jedoch überhaupt nicht existierte. Die wahren Helden waren die Teams vor Ort. Es war jedoch klar, dass ein so funktionierendes Team kein Vorbild für die Wirtschaft sein sollte und keine Besucher in den Kinosälen anzieht. Der stets propagierte Held, der in egoistischem Selbstwertgefühl handelt und auf dem die ganze Welt bereits klassisch konditioniert ist. Wie bereits erwähnt, werden neue Erkenntnisse häufig verhindert und / oder gezielt beseitigt.

Wer ist schuld an der Finanzkrise 2008 ?


Dieser Satz steht über einem Artikel einer Person die hier nicht genannt werden soll. Es geht mir nur um den Tenor mit welchem dieses Problem angegangen wurde. Es wurde zunächst nach Schuldigen gesucht. In dieser etwa vierzig Seiten Analyse der möglichen Schuldigen werden im Verlauf einige Banken und Politiker genannt, es wurden Statistiken und Zahlen von diversen Banken gezeigt, kurz die angeblich Schuldigen wurden entlarvt und angeprangert.

Der Grund jedoch, weshalb es überhaupt dazu kam, wurde nicht offen gelegt.

Der wahre Grund, der Basisfehler so zu sagen, blieb weiterhin im Dunkeln verborgen. Er ist bis heute nicht entdeckt und auch nicht behoben. Es jedoch der ist der gleiche Grund welcher auch für die so genannte Tulpenmanie 1637 verantwortlich war.

Wo ist der Zusammenhang zwischen Tulpen und Team?

Tulpen Blase Niederlande

Wem dieser Chart nun bekannt vor kommt ist entweder Börsenmakler, Wissenschaftler oder sah sich meine Graphiken auf der Seite: Wirtschaft an. Das besondere an dieser spektakulären Krise war, dass hier zunächst ausschließlich die reichsten Menschen der damaligen Zeit beteiligt waren, angefangen von Grafschaften bis hin zu den Königshäusern boten sich einen erbitterten Wettbewerb um die schönsten Gärten. Ein Konkurrenzkampf also bis zum bitteren Ende, denn am Ende konnten nicht einmal die Reichsten die exponentiell gestiegenen Preise bezahlen. Diese Krise stürzte die mächtigsten Herrenhäuser in die Pleite und machte diverse Kreditgeber auf Dauer sehr, sehr reich. Leider musste auch hier wie bei jeder Krise das arme Volk am Ende die Zeche durch ihrer Hände Arbeit bezahlen. Diese erste Krise führte jedoch auch zu einer gewissen Börsenregulierung, welche aber die nächste Krise, die so genannte Mississippi Blase 1718, nicht verhinderte. Auch alle weiteren Krisen wurden nicht verhindert und auch die Finanzkrise 2008 konnte weder vorhergesagt noch verhindert werden. Obwohl alle Krisen immer wieder das gleiche Muster zeigen. Die jeweiligen Finanzexperten behaupteten und beteuerten immer wieder, bis kurz vor dem totalen Absturz, es gäbe gar keine Krise.

Wir brauchen ein echtes Team und einen neuen Plan

Bis heute behaupten die führenden Politiker und sogenannten Finanzexperten, sie seien die Profis, hätten alles im Griff, würden eine erfolgreiche Finanzpolitik betreiben, die Schuldigen seien beseitigt und es könne keine Krise mehr geben. Aber wie die Zahlen zeigen, wurde die Finanzkrise von 2008 nicht beseitigt, sondern nur mit gedrucktem Geld abgedeckt. Darüber hinaus befinden wir uns in einer permanenten globalen Krise, vor der es kein Entrinnen gibt. Dies liegt hauptsächlich daran, dass der grundlegende Fehler nicht beseitigt wird. Unsere High Society ist ein Zusammenschluss egoistischer narzisstischer Helden, die weder teamfähig noch lernfähig sind. Wenn eine solche Krise eintritt, wird der Schuldige schnell gefunden und der wahre Fehler wird schnell und absichtlich vertuscht. Es wurden einige Vorschriften eingeführt, die im Laufe der Zeit wieder zurückgenommen werden. Die Profiteure dieses Aktes genießen dies und unterstützen es sogar. So bleibt der Fehler immer im Dunkeln und sie bleiben am Ball. Ein echtes Team hätte längst nicht nur diesen Fehler erkannt und beseitigt, sondern auch den darüber liegenden Effekt, nämlich die Überproduktion und Massenverbrennung von Fossilien durch den Transport der Massen von Gütern und Arbeitern. De facto sind weder unsere Regierungen noch die Reichen selbst irgendeine Form von Team, noch waren sie jemals erfolgreich. Diese Personengruppen sind Verlierer, die ihren riesigen Minderwertigkeitskomplex hinter Macht und Reichtum verstecken und so die ganze Welt in den Abgrund ziehen. Die Welt braucht also ein echtes Team, das sich bemüht, dem ein Ende zu setzen.


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